24Mai

Letzte Hefte

By: marius \ Comments: 0 \ Date: 24.05.2016

Die letzten Hefte

Heft 53-54

KLEINER MANN IN EINBAHNSTRASSEN

Funde und Auslassungen zu Irmgard Keun, Carl Sternheim, zur Neuen Frau, zu Walter Hasenclever, Louise Dumont, Annemarie Schwarzenbach, Walter Benjamin, Hans Fallada, Albert Einstein, Anna Siemsen, Sigmund Freud, Ernst Toller und anderen

Der Große Krieg wirft immer noch seine Schatten, auch auf Autorinnen und Autoren, die wir sehr schätzen. Im dritten (Kriegserinnerungs-) Jahr nun zeigen wir im JUNI, dass auch ein Walter Hasenclever sich von der Begeisterung nicht frei machen konnte. Bislang unbekannte Kriegsberichte des berühmten expressionistischen Aachener Autors drucken wir, aber auch seine Bemühungen um die Übersetzungen von Paul Verlaine-Gedichten, um die er sich beinahe zeitgleich im Hintergrund kümmerte. Ein Widerspruch?

Autoren müssen Widersprüche aushalten können, nicht zuletzt weil sie sie selber produzieren. Walter Fähnders und Uta Schaffers haben frühe Texte Annemarie Schwarzenbachs ausgegraben und präsentieren sie. Sie zeigen nicht zuletzt, wie sich die junge Autorin aus ihren Anfängen heraus zu ihrer späteren stilistischen Brillanz hin entwickelte.

Textfunde prägen dieses JUNI Heft: Ob es sich dabei um die Rezeptionsdokumente zum Werk Walter Benjamins handelt, die hier gesammelt vorgelegt werden, oder um ein Fundstück zum Briefwechsel von Sigmund Freud mit Albert Einstein, ob um einen Vortrag Hans Falladas zur Entstehung von „Kleiner Mann – was nun?“, der bislang nur in Auszügen gedruckt worden ist, oder um einen Text Louise Dumonts über die Schauspielerin, ob um einen kleinen, frühen Text von Irmgard Keun, der 1932 im Querschnitt erschienen ist, oder um Texte Ernst Tollers – diese Texte aus den 1920er und frühen 1930er Jahren zeigen, wie sehr diese Zeit in Bewegung war und wie sehr sie damit auch kämpfte.

Herausgegeben von Gregor Ackermann und Walter Delabar

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld. Im Abo 30,00 Euro plus Versand. Im Einzelpreis: 34,00 Euro.

INHALT

Walter Delabar und Gregor Ackermann
Editorial ♦ S. 7

Zwei Reisen. Zu Walter Hasenclevers Kriegsfahrten-Berichten ♦ S. 9

Walter Hasenclever
Zwischen Namur und Lüttich ♦ S. 11
Durch das besiegte Belgien ♦ S. 15
Reise in Belgien ♦ S. 17

Gregor Ackermann
„Bücher haben ihre Schicksale“.  Zu Walter Hasenclevers Paul-Verlaine-Übertragungen ♦ S. 21

Doris Lauer und Jürgen Lauer
„Ich hatte den Ehrgeiz, sowohl eine Nachdichtung wie eine Übersetzung zu bieten“. Walter Hasenclevers Briefe an Stefan Zweig ♦ S. 25

Momme Brodersen, Gregor Ackermann und Walter Delabar
„Ein ganzes Feuilleton ausschließlich über die ‚Einbahnstraße‘“. Rezeptionsdokumente zu Walter Benjamin ♦ S. 65

Dirk Heißerer
„Warum Krieg?“ Ein Fundstück zum Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Sigmund Freud 1932 ♦ S. 83

Albert Einstein
Brief an Sigmund Freud ♦ S. 87

Hans Fallada
Zur Entstehung des Romans Kleiner Mann – was nun? ♦ S. 89

Walter Delabar
Ein soziales Experiment. Über Hans Falladas Typoskript zur Entstehung des Romans Kleiner Mann – was nun? ♦ S. 95

Helga W. Schwarz
Daheim in Europa. Ein Plädoyer für die Schriftstellerin Anna Siemsen (1882-1951) ♦ S. 99
Eine bedeutende Frau: Louise Dumont. Ein Nachruf ♦ S. 105

Jasmin Grande
Über eine bedeutende Frau: Louise Dumont (1862-1932) ♦ S. 107

Louise Dumont
Die Schauspielerin ♦ S. 113

Walter Fähnders und Uta Schaffers
„Ich schrieb. Und es war eine Seligkeit.“ Dichterbild und Autorenrolle bei Annemarie Schwarzenbach ♦ S. 119

Annemarie Schwarzenbach
Frühe Texte von Annemarie Schwarzenbach und ein unbekanntes Foto ♦ S. 152
Gespräch ♦ S. 153
Das Märchen von der gefangenen Prinzessin ♦ S. 159
„mit dem Knaben Michael.“ ♦ S. 169
Erik ♦ S. 175

Walter Fähnders und Uta Schaffers
Zu Annemarie Schwarzenbachs frühen Texten ♦ S. 183

Walter Delabar
Mädchen im Querschnitt. Über Faszination und Emanzipation der jungen Frau ♦ S. 197

Irmgard Keun
System des Männerfangs ♦ S. 231

Gregor Ackermann, Peter Langemeyer und Michael Pilz
Neue Ernst Toller-Funde. Ergänzungen zur Personalbibliographie für die Jahre 1917 bis 1939 ♦ S. 235

Ernst Toller
Ausgewählte Texte ♦ S. 273

Schafott/Über den grünen Klee – Rezensionen und Hinweise ♦ S. 285
Besprechungen zu einem Fortsetzungskrimi von Frank Aarnau, Alfred Döblin und anderen, zur Edition der Ur-Fassung von Hans Falladas „Kleiner Mann – was nun?“, zu Texten und Fotos von Erich Grisar, zu kleinen Texten von Ruth Landshoff-Yorck, zu Alfred Polgars Porträt Marlene Dietrichs, zur Rekonstruktion des „Dadaglobe“, zu Marta Karlweis Roman „Ein österreichischer Don Juan“, zu Jack Londons Kriminalroman „Mord auf Bestellung“, zu Wolfgang Pensolds kleiner Geschichte des Fotojournalismus, zu einem Sammelband zu Anna Siemsen und zu einer Biografie Otto Neuraths.

Abbildungsnachweise ♦ S. 312

Autorinnen und Autoren ♦ S. 319

Heft 51-52

WEIBISCH, FRANKOPHIL UND (NICHT NUR) VON MÄNNERN GEMACHT

Heft51-52Französischer Herkunft ist es, wird nur von Frauen oder Zeitungslesern wahrgenommen, ist selbst weiblich, ja eigentlich weibisch, macht Aufhebens um sich und lässt jeden ran, der will. Es ist nicht ganz ernst zu nehmen, was seinen Vertretern nicht passt, ist zudem arg flüchtig und muss um Anerkennung und Beständigkeit kämpfen. Es enthält Gedanken, aber wer weiß, was davon bleibt.

Attraktiv will es sein, und jeder will an seinem Mieder herumnesteln, wie Karl Kraus mit ganzem Widerwillen formuliert hat. Da wollen wir nicht zögern und selber nesteln. Und das aus gutem Grund.

Das Feuilleton ist einer der wichtigsten Schauplätze der Literatur und Kultur der Weimarer Republik. Im Exil sind Zeitungen und Zeitschriften wichtige Kommunikationsmedien der exilierten deutschen Intelligenz. Die Zeitungen, Illustrierten und Zeitschriften hatten in der Weimarer Republik ihre erste große Konjunktur und bestimmten den Kulturbetrieb der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Das JUNI Magazin Nr. 51-52 ist erschienen mit

Denkbildern, Schmuck- und Fundstücken, Randständigem, Hauptsächlichem, Amüsantem und Bedenklichem aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert

Herausgegeben von Werner Jung und Walter Delabar

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld. Im Abo 25,00 Euro plus Versand. Im Einzelpreis: 34,00 Euro.

INHALT

Walter Delabar und Werner Jung
Editorial ♦ S. 7

Erhard Schütz
Unterm Strich. Über Grenzverläufe des klassischen Feuilletons ♦ S. 11

Momme Brodersen
Kapitalist, Spekulant und Rentier. Ein Porträt Emil Benjamins ♦ S. 27

Heinrich Kaulen
Zwischen jüdischer Mystik, Marxismus und Pariser Passagen. Kontinuität und Wandel in Benjamins Leben und Werk ♦ S. 65

Wolfgang Klein
„Viel können und machtvoll wollen“. Heinrich Manns Beiträge
zu Pariser Tageblatt und Pariser Tageszeitung 1934-1939 ♦ S. 83

Volker Riedel
Madame Simone in der Garderobe und andere. Feuilletonistisches
bei Heinrich Mann in der Spätphase der Weimarer Republik ♦ S. 101

Sabine Koburger
Hans Fallada als Literaturkritiker ♦ S. 121

Friedrich Hollaender
Schienen. Mit einer Anmerkung von Alan Lareau ♦ S. 133

Friedrich Hollaender
Sechs Glossen für die Müncher tz (1968) ♦ S. 137

Friedrich Hollaender
Ungereimtheiten der Zeit, gereimt (1973).
Mit einer Anmerkung von Alan Lareau ♦ S. 140

Werner Jung
„Aber dann, am Ende wird alles gut, wie im Märchen.“ Zwei Erfolgsschriftstellerinnen der Weimarer Republik: Vicki Baum und Gina Kaus ♦ S. 145

Anne Martina Emonts
Animals that matter. Tiere, Körper und Menschen bei Renée Sintenis
und Mechtilde Lichnowsky ♦ S. 159

Liane Schüller
„Der Schmutz ist kein Blickpunkt zur Betrachtung der Welt“. Anmerkungen zu Gabriele Tergits Reportagen der Weimarer Republik ♦ S. 179

Walter Fähnders
Girgel und Lisette. Regina Ullmanns Hirtenroman ♦ S. 187

Regina Ullmann
Girgel und Lisette. Fragment eines unveröffentlichten Hirtenromans ♦ S. 195

Helga W. Schwarz
Nachforschungen wie ein Krimi. Maria Leitner und die Zeitung Tempo ♦ S. 221

Maria Leitner
Frauen in Curaçao ♦ S. 229

Dirk Heißerer
Klaus Mann darf ins Kino. Zur Buddenbrooks-Film-Premiere
in München 1923 ♦ S. 233

Hiltrud Häntzschel
„Wir werden dafür auch mehr zu sagen haben“. Die junge Generation.
Ihre geistigen Aufgaben. Eine Rundfrage. ♦ S. 241

Die junge Generation – ihre geistigen Aufgaben. Eine Rundfrage ♦ S. 251

Sophia Ebert und Thomas Küpper
Erfolg – verdächtig. Zur Rundfrage Warum werden
Ihre Bücher viel gelesen?
von 1928 ♦ S. 283

Heinrich Vogeler
Mehr wie je wissen wir, dass unser Weg recht ist.
Ein Brief von Heinrich Vogeler an den österreichischen
Anarchisten Pierre Ramus über die Barkenhoff-Kommune ♦ S. 291

Heinrich Vogeler
Entwurf für die Errichtung einer Arbeitsschule. Die Arbeitsschule
Barkenhof. Die Arbeitsgemeinschaft Barkenhof. Die Arbeitsschule in [der]
kommunistischen Gesellschaft. Erkenntnis und neuer Wille.
Oktoberbrief 1920. ♦ S. 297

Walter Fähnders
Die Barkenhoff-Kommune. Zu Heinrich Vogelers Brief
an Pierre Ramus ♦ S. 311

Schafott/Über den grünen Klee – Rezensionen und Hinweise ♦ S. 317
Walter Fähnders zu neuen Büchern über Heinrich Vogeler. Walter Delabar zur Neuedition der Kritiken Walter Benjamins, zu einem Aufsatzband über den Ullstein-Verlag, zur Neuausgabe der frühen Feuilletons von Sigismund von Radecki, über einen Aufsatzband zu den It-Girls der 1920er Jahre, zur Neuausgabe von Reportagen von Albert Londres, über die Stadtporträts Robert Michelsʼ, zu zwei Ausgaben mit Feuilletons von Joseph Roth und zu zwei Ausgaben von Werken Wilherlm Speyers im Aisthesis-Verlag und Karoline Riener über eine Auswahlausgabe der Schriften Emil Szittyas.

Abbildungsnachweise ♦ S. 232

Autorinnen und Autoren ♦ S. 353

Werner Jung
Ad te ipsum ‒ Gregor ♦ S. 355

Walter Delabar
Gregor Ackermann, *1951, Aachen. Eine kleine Bestandsaufnahme
der Arbeiten Gregor Ackermanns im JUNI-Magazin ♦ S. 357

Heft 49-50

BERTOLT BRECHT
IMPROVISATIONEN IN MEHR ALS ZWEI BILDERN

Hrsg. von Walter Delabar und Gregor Ackermann

juniimprovisationen

Ja, tätsächlich. Sie sind zusammen aufgetreten, und zwar am Abend der Uraufführung von „Trommeln in der Nacht“ – und mit ihnen alles, was Rang und Namen. Ein großer Spaß muss das gewesen sein – und der Ursprung des epischen Theaters. Dirk Heißerer beschreibt „Die rote Zibebe“. Außerdem noch Beiträge zu Erich Mühsam, Marcel Proust, Ruth Landshoff-Yorck und Wolf von Niebelschütz.

Alles das ist zu finden im neuen JUNI Magazin.

Jetzt erhältlich, ordern beim Verlag:

IMPROVISATIONEN IN MEHR ALS ZWEI BILDERN

Dargebracht von (in order of appearance) Bertolt Brecht, Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Valeska Gert, Annemarie Hase, Max Schreck, Kurt Horwitz, Hugo Welle, Joachim Ringelnatz, Ludwig Hardt, Klabund, Ruth Landshoff-Yorck, Erich Mühsam, Joseph Roth, Emil Szittya, Marcel Proust, Max Eyth, Wolf von Niebelschütz, Wilhelm Speyer, Hermann Kesten und Klaus Mann.

Herausgegeben von Gregor Ackermann und Walter Delabar

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld. Im Abo 25,00 Euro plus Versand. Im Einzelpreis: 34,00 Euro.

INHALT

Heft 47-48

ERZÄHLTE WIRTSCHAFTSSACHEN. ÖKONOMIE UND ÖKONOMISIERUNG IN LITERATUR UND FILM DER WEIMARER REPUBLIK.

HRSG. VON GREGOR ACKERMANN, WALTER DELABAR UND MICHAEL GRISKO

Heft47-48

Übers Wirtschaften

Über Geld? Darüber spricht man nicht? Und über Geld verdienen erst recht nicht? Ganz im Gegenteil, die gewichtigsten Akteure im Literaturbetrieb, die Autoren sprechen besonders viel darüber. Legendär die Geschichte, die über Heinrich Böll erzählt wird: Nachdem er den Preis der Gruppe 47 erhalten hatte, soll er den Ge-ruch des Preisgeldes in den höchsten Tönen gelobt haben. Und dass gerade solch prekäre Existenzen wie Autoren zu Beginn ihrer Karriere (die dann vielleicht erfolgreich wird) intensiv damit beschäftigt sind, in Gelddingen zu lavieren, muss einen nicht wundern. Selbst Samuel Beckett, dessen frühe Briefe kürzlich erschienen sind, sieht sich dazu gezwungen – und man weiß nicht recht, ob er über die Verleger deshalb so herrlich hemmungslos schimpft, weil sie ihn so knapp halten oder weil er wirklich die Korrumpiertheit des Systems attackieren will.

Die Problemlagen im frühen 20. Jahrhundert waren den heutigen nicht allzu fern, zu ähnlich sind sich doch die „Krisenjahre der Klassischen Moderne“ (Peuckert) den Krisenjahren des frühen 21. Jahrhunderts.

Literatur und Film, um die es in diesem Heft gehen soll, haben sich intensiv mit den Konsequenzen des Ökonomischen für die Gesellschaft und den Einzelnen beschäftigt. Ihnen ist das Misstrauen jederzeit abzulesen: So sehr das schnöde Geld auch erworben werden musste, ausliefern wollte man sich ihm nicht.

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld. Im Abo 25,00 Euro plus Versand. Im Einzelpreis: 34,00 Euro.

INHALT

Walter Delabar und Gregor Ackermann
Editorial ♦ S. 7

Michael Grisko
Erzählte Wirtschaftssachen. Ökonomie und Ökonomisierung in der Literatur und im Film der Weimarer Republik ♦ S. 11

Robert Radu
„Der schwärzeste Tag in der Geschichte des Kapitalismus“. Der Zusammenbruch der Darmstädter und Nationalbank als Kommunikationsereignis in den kulturpolitischen Zeitschriften der Weimarer Republik ♦ S. 19

Bilder der Industrialisierung ♦ S. 33

Philipp Stiasny
Das Kino und die Inflation ♦ S. 35

Michael Grisko
Der Traum vom Glück – der Traum vom Ruhm – der Traum vom Geld. Filmromane als Spiegel der Moderne ♦ S. 45

Entwicklung einer Metropole ♦ S. 67

Enno Stahl
Bio-Politik oder ‚Das abstrakte Spiel der Produktivkräfteʻ. Franz Jungs Eroberung der Maschinen ♦ S. 69

Daniel Lutz
Quantitätsoffensive. Globalisierung als Weltwirtschaftskrieg in Carl Sternheims Fairfax ♦ S. 79

Iuditha Balint
„Weil alles käuflich ist“. Die anthropologische Basis kulinarischer Kritik
in Bertolt Brechts Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny ♦ S. 91

Christiane Nowak
„Durchschnittsware“. Individualisierungskonzepte in den Angestelltenromanen Schicksale hinter Schreibmaschinen (Christa Anita Brück) und Das Mädchen an der Orga Privat (Rudolf Braune) ♦ S. 103

Alexander Kluger
Angestelltenadel. Der moderne Großbetrieb als höfische Gesellschaft in Martin Kessels Herrn Brechers Fiasko ♦ S. 119

Jens Hobus
Poetisches Geld. Die Literarisierung des Ökonomischen in Robert Walsers Räuber-Roman ♦ S. 129

Ann-Cathrin Oelkers
„Was jetzt auf beiden Seiten geschieht, ist so falsch wie möglich.“ Die außenpolitisch-ökonomische Doppelkrise von 1923 im Urteil Heinrich und Thomas Manns ♦ S. 143

Krupps Fotografien ♦ S. 157

Mirko Gemmel
Verweigerungsstrategien im urbanen Raum. Franz Hessels Flaneur
als Gegenfigur zur Zeitökonomie der modernen Großstadt ♦ S. 159

Anna Burgdorf
Sexuelle Progression und ökonomischer Progress. Zur Darstellung unmoralischer Frauen in Erich Kästners Fabian. Die Geschichte eines Moralisten ♦ S. 171

Thomas Lenz
Billige Ware, billige Liebe? Kundinnen, Verkäuferinnen und Prostituierte im Kaiserreich und der Weimarer Republik ♦ S. 185

Kai Marcel Sicks
Amateure, Mäzene und Mätressen. Ökonomie und Sport im Fußballroman und -film der Weimarer Republik ♦ S. 199

Fotografen im Markt ♦ S. 211

Julia Bertschik
Auf den ersten Blick. Fetischismus und Theatralität bei Nestroy und Horváth ♦ S. 213

Walter Delabar
Agrarökonomen. Von der bäuerlichen Wirtschaft in der deutschsprachigen Literatur 1918-1935 ♦ S. 227

Anne Martina Emonts
„My dresses hang from the ceiling“. Polly Tieck, Katta Launisch und Polly Launisch (1893-1975?) ♦ S. 247

Polly Tieck
Texte. Ausgewählt von Anne Martina Emonts ♦ S. 251

Gregor Ackermann und Anne Martina Emonts
Polly Tieck & Katta Launisch. Notizen zum Werk Ilse Ehrenfrieds ♦ S. 279

Momme Brodersen
Wer war Luise von Landau? Zu einer Figur in Walter Benjamins Berliner Kindheit ♦ S. 315

Gregor Ackermann und Hartmut Vollmer
Zu einem unbekannten Brief von Hermann Ungar ♦ S. 323

Sargut Şölçün
Kurt Tucholskys Türke. Eine multiperspektivische Betrachtung ♦ S. 332

Schafott/Über den grünen Klee – Rezensionen und Hinweise ♦ S. 339
Walter Fähnders über Eva Oberloskamps Studie, die sich den deutschen und französischen Russlandreisenden widmet, Walter Delabar mit Besprechungen zu Franziska Schößlers Studie zu den Bildern des Modernen in der Literatur um 1900, über die Briefe des jungen Samuel Beckett, den Briefwechsel zwischen Bertolt Brecht und Helene Weigel, Monika Portenschlägers Studie zu den mondänen Mädchen, Barbara Stempels Untersuchung der Asienreiseberichte von Annemarie Schwarzenbach und Walter Bosshardt sowie dem Sammelband Industriekulturen.

Abbildungsnachweise ♦ S. 10

Autorinnen und Autoren ♦ S. 359

Die Letzten Hefte, die da mal die ersten waren

Nr. 45-46: Autorinnen
Nr. 43-44: Utopia
Nr. 41-42: Deutsches Lied II
Nr. 39-40: Deutsches Lied I
Nr. 37-38: Verbrechen als Passion. Neue Untersuchungen zum Kriminalgenre
Nr. 35-36: Ruth Landshoff-Yorck, Karl Otten, Philipp Keller und andere. Literatur zwischen Wilhelminismus und Nachkriegszeit
Nr. 33-34: Friedrich Hollaender und andere
Nr. 32: Dossier: Literatur und Exil.
Nr. 30-31: Spielräume des einzelnen. Deutsche Literatur in der Weimarer Republik und im Dritten Reich.

Zu beziehen über den Aisthesis-Verlag, Bielefeld.